Weniger Journalismus = weniger Demokratie

Samstag, 21. November 2026, 15 Uhr

Bewilligte Kundgebung auf dem Bundesplatz in Bern, organisiert von Medienschaffenden der ganzen Schweiz.

Das Wichtigste

Wann

Samstag, 21. November 2026, 15 bis 17 Uhr

Wo

Bundesplatz, Bern, rund zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt

Form

Die Kundgebung ist auf den Bundesplatz beschränkt. Demonstrationszüge sind nicht erlaubt, Rettungswege müssen frei bleiben.

Vor Ort

Freiwillige helfen am Bahnhof bei der Orientierung und stehen vor Ort bei Fragen oder Problemen zur Verfügung.

Toiletten

Am Bahnhof sowie am Münzgraben 2 (drei Gehminuten vom Bundesplatz, kostenpflichtig).

Barrierefreiheit

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit folgen.

In den KalenderTeilen

Weniger Medienschaffende = mehr Fake News

Häufig gestellte Fragen

Wer sind wir?

Die im Herbst 2026 gegründete Media Alliance setzt sich aus Journalist:innen, Medienschaffenden, dem medienaffinen Publikum, Personalvertretungen sowie Berufsverbänden zusammen.

Unsere Medienschaffenden kommen aus der Presse, den digitalen Medien und dem Service public – schweizweit aus allen Sprachregionen.

Die Media Alliance ist parteipolitisch unabhängig.

Was wollen wir?

Wir wollen ein Zeichen setzen gegen die beispiellose Entlassungswelle in den Medienhäusern der ganzen Schweiz. Diese Entwicklung schwächt die Redaktionen schon seit Längerem. Doch mit den aktuellen Entlassungen werden die Redaktionen nun dermassen kritisch schrumpfen, dass sie das Informationsangebot und letztlich auch unsere Demokratie in bisher ungekanntem Ausmass empfindlich treffen dürften.

Die Situation ist inzwischen so ernst, dass das Recht der Öffentlichkeit auf Information gefährdet ist. Deshalb rufen wir unter dem Motto «Journalismus retten – Demokratie verteidigen» zur Kundgebung am 21. November auf.

Warum trifft das auch die Bevölkerung?

Ohne unabhängigen Journalismus fehlt der kritische Blick auf die Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft – besonders im Schweizer Föderalismus, wo viele weitreichende Entscheidungen auf lokaler Ebene erfolgen. Mit jedem Abbau werden die «Nachrichtenwüsten» grösser – also jene Regionen im Land, die der Journalismus nicht mehr genügend abbilden kann.

Journalismus ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für eine informierte Gesellschaft – besonders in der direkten Demokratie.

«Euch geht es doch nur um eure Arbeitsplätze!»

Nein. Es geht um weit mehr als Arbeitsplätze. Seit Jahren führt jede gestrichene Stelle zu weniger Recherchen, weniger kritischen Fragen und weniger journalistischer Vielfalt. Was verloren geht, betrifft letztlich die gesamte Bevölkerung.

Wer soll an der Kundgebung teilnehmen?

Alle! Und besonders jene Menschen, denen unabhängiger Journalismus und Medienvielfalt wichtig ist. Die Kundgebung am 21. November 2026 richtet sich an alle, die die aktuelle Medienkrise trifft: Das sind neben den Medienschaffenden vor allem auch die Leser:innen, Zuschauer:innen, Hörer:innen – und auch Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.

Was genau fordert ihr von Politik und den Medienchefs?

Darüber diskutieren wir derzeit intensiv. Nach den einschneidenden Kündigungswellen der letzten Wochen haben sich Medienschaffende – etwa von Tamedia, Ringier, SRG, CH Media, NZZ, Tsüri.ch, Freischaffende und viele mehr – innert weniger Tage formiert und vieles passiert gerade gleichzeitig. Wie im Journalismus auch entstehen gute Inhalte nicht von jetzt auf gleich und daher sind noch nicht alle Forderungen geklärt.

Wichtig ist uns, dass das Ausmass und die Konsequenzen dieses dramatischen Abbaus in der Medienlandschaft aufgezeigt werden.

Zweitens wollen wir die Rolle des Journalismus als Schutzschild vor Desinformation und als Grundlage für demokratische Auseinandersetzungen betonen.

Drittens thematisieren wir, dass ohne Journalismus – insbesondere den Lokaljournalismus sowie die Kultur- und Sportberichterstattung – der soziale Zusammenhalt zu erodieren droht.

Klar ist auch: Die Kundgebung am 21. November will ein Zeichen setzen und kann der Anfang davon sein, viele Fragen peu à peu zu klären. Dabei zählt auch deine Perspektive – wir laden dich zum Mitmachen ein!

Was passiert als nächstes?

Die Öffentlichkeit aufrütteln! Erste Medien haben die Kundgebung bereits thematisiert. Im Moment planen wir den genauen Ablauf der Kundgebung mit unterschiedlichen Redner:innen und machen uns Gedanken, was danach passieren soll.

Mit der Kundgebung vom 21. November wollen wir auf die Gefahren aufmerksam machen, die die Grundpfeiler unserer Gesellschaft bedrohen. Komm also am 21. November auf den Bundesplatz. Und vor allem auch: Beteilige dich und hilf mit, die Kundgebung mitzuorganisieren.

Was ist vor Ort zu beachten – Toiletten, Barrierefreiheit und dergleichen?

Die Kundgebung am 21. November 2026 findet von 15 bis 17 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern statt – rund zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Freiwillige helfen am Bahnhof bei der Orientierung und stehen vor Ort bei Fragen oder Problemen zur Verfügung.

Toiletten gibt es am Bahnhof sowie am Münzgraben 2 (drei Gehminuten vom Bundesplatz, kostenpflichtig).

Wichtig: Die Kundgebung ist auf den Bundesplatz beschränkt, Demonstrationszüge sind nicht erlaubt und Rettungswege müssen frei bleiben. Weitere Informationen zur Barrierefreiheit und zur Infrastruktur folgen.

Weniger Recherchen = mehr Korruption

Newsletter abonnieren